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Krisenpanik sorgt häufig für einen Preisfokus – doch nicht für billigere Produkte...
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Af: Geschäftsführender Gesellschafter Henrik Holvad, RIVAL
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In Krisenzeiten wie diesen erleben wir immer häufiger, dass der Preis ein entscheidender Wettbewerbsparameter bei neuen Aufträgen wird. Doch was passiert eigentlich, wenn der Preis entscheidend wird – und ist ein billiger Preis letzten Endes immer billig? Dänische Zulieferer können nur selten über den Preis allein konkurrieren. Wir sind wettbewerbsfähig, wenn man die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet, also Lieferfähigkeit, Qualität, Veränderungsbereitschaft und Service.

Wenn die Krise an der Tür kratzt, wie es derzeit der Fall ist, wird häufig der Preis derjenige Parameter, der diskutiert wird. In vielen Unternehmen heißt es seitens der Geschäftsleitung: „Wir müssen die Ressourcen optimieren“, und das wird häufig direkt so umgesetzt, dass man Leistungen und Produkte von den Zulieferern billiger haben möchte. In diesem Prozess vergisst man meist, sich den Gesamtpreis anzusehen, der durch den Weg des Produkts durch die gesamte Wertschöpfungskette bestimmt wird. Vielleicht ist der Stückpreis niedriger – doch wenn die Produkte zu spät und mit höherer Fehlerquote geliefert werden, kann es sich letztlich als teure Entscheidung erweisen.